Beckenbodengymnastik

Beckenbodengymnastik trainiert den Beckenboden und hilft ihn zu festigen.  Durch ein gezieltes Training dieser Muskulatur, kann vielen körperlichen und psychischen Beschwerden aktiv vorgebeugt werden.  Kräftigungs- und Entspannungsübungen sind wichtige und sinnvolle Maßnahmen.

Beckenbodengymnastik

Beckenbodengymnastik hilft den Beckenboden zu trainieren und zu festigen. Durch ein gezieltes Training dieser Muskulatur kann vielen körperlichen und psychischen Beschwerden aktiv vorgebeugt werden.  Kräftigungs- und Entspannungsübungen sind wichtige und sinnvolle Maßnahmen.

Beckenbodengymnastik

Die Kräftigung des Beckenbodens dient zur Erhaltung der Stütz- und Haltefunktion der Muskulatur. Ist sie geschwächt, kann sie diese Aufgaben nicht mehr erfüllen. Meist schenken wir diesen Muskeln erst dann unsere Aufmerksamkeit, wenn aus einer Beckenbodenschwäche eine Inkontinenz oder andere Probleme resultieren. Den Symptomen von Inkontinenz oder Blasenschwäche kann durch ein gezieltes Training nicht nur vorgebeugt werden, sondern sie bringen auch enorme Linderung. 

Die Kräftigung des Beckenbodens hat das  Ziel, dass Sie lernen, Ihren Beckenboden wahrzunehmen. Ich zeige Ihnen Übungen, die die Funktion der Muskeln verbessern und die sich gut in Ihren Alltag integrieren lassen. Die Tipps, die Sie erhalten, tragen zu einer besseren Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur und somit auch zu einer besseren Kontrolle Ihrer Blase bei. Neben dem praktischen Übungsteil werden auch theoretische Hintergrundinformationen vermittelt.

Beckenbodenübungen helfen bei Harninkontinenz, bei Senkung oder Vorfall der Beckenorgane bei der Frau (Gebärmutter, Blase, Scheide, Harnröhre, Darm), bei Schwächung und Verletzung des Beckenbodens bei Geburten, bei Lendenwirbelsäulenproblemen, nach gynäkologischen Operationen, auch nach Prostataoperationen beim Mann.

Der Kurs beinhaltet 10 Stunden und dauert jeweils 60 Minuten. Beckenbodengymnastik ist ein Präventionskurs nach § 20 SGB V. Die Krankenkassen bezuschussen den Kurs mit bis zu 80%. Privatversicherte erkundigen sich bitte bei Ihrer Krankenkasse über eine eventuelle Kostenübernahme.